Dienstag, 24. April 2018

Rezension zu Constellation

Er ist programmiert, sie zu töten. Sie ist bereit, ihn zu vernichten. Bis sie sich näher kommen als gedacht …







- 1. Teil
- Hardcover, kindle
- 18 Euro, 13,99 Euro
- Verlag: cbj
- Originalausgabe: DEFY THE STARS
deutsch: 20. November 2017
Seiten: 512

Worum geht´s?

Noemi ist bereit zu sterben, um ihren Planeten gegen die Erde zu verteidigen. Als sie in einem verlassenen Raumschiff nach Hilfe für ihre schwer verletzte Freundin sucht, trifft sie auf Abel, die perfekteste künstliche Intelligenz, die je entwickelt wurde. Er ist programmiert, sie zu töten. Gleichzeitig aber muss Abel dem ranghöchsten Menschen an Bord gehorchen. So gelingt es Noemi, ihm das Geheimnis zu entlocken, das ihren Planeten retten kann. Dafür müsste sie Abel zerstören. Doch Abel sieht nicht nur aus wie ein Mensch aus Fleisch und Blut. Je näher sich die beiden auf der lebensgefährlichen Mission kommen, desto klarer wird Noemi: Er fühlt auch wie ein Mensch. Bald steht er längst nicht mehr nur aus programmiertem Gehorsam zu ihr. Aber ist er wirklich frei, alles für sie zu tun?


Meine Meinung:

An sich und unterm Strich betrachtet war Constellation ein gutes Buch. Das Cover ist wirklich sehr schön, und lockt, den Inhalt zu lesen. Auf Anhieb beim Lesen des Klappentextes musste ich an Illuminae und Rat der Neun denken, da es für mich einen Flair von beidem hatte. Mein einziger Anhalter, bevor ich mir das Buch kaufte: war es so schlecht wie Rat der Neun oder so gut wie Illuminae?
Zurück zum Cover: Es passt wirklich super zum Inhalt und fällt sofort in die Kategorie Coverkäufe. Der Titel, Constellation, was übersetzt Sternbild heißt, passt ebenfalls perfekt zum Inhalt.
Zu Beginn fand ich die Story sehr langatmig. Ich habe bis zum Ende nicht verstanden, weshalb Abel dreißig Jahre in dem Orbit gelebt hat... aber okay.
Zu Beginn wird vor allem auch seine Beziehung zu Noemi sehr in den Vordergrund gestellt. Sie beide hassen sich: Noemi gibt ihm die Schuld am Tod ihrer Schwester Esther, doch gleichzeitig tötet sie Abel kurze Zeit danach nicht, als sie herausfindet, dass Abel unter ihrem Kommando ist.
Mit der Zeit wird das Buch besser. Ich war auf Seite 300, da wurde es erst richtig spannend und ich war stolz auf mich, dass ich mich bis dahin durchgekämpft hatte und nicht aufgegeben hatte.
Trotzdem konnte aus dem Buch nicht mehr als drei Sterne rauskommen, da ich mich einfach wie in Rat der Neun nicht in diese Welt hineinversetzen konnte. Es viel mir sehr schwer ungeklärte Begriffe wie Mech selbst zu klären und mir das ganze vorzustellen.
Der Schreibstil von Claudia Grey war gewöhnungsbedürftig. Wenn man ein paar Seiten liest, fällt einem das nicht so auf, aber man muss sich sehr viel dazudenken, sodass das Buch schwer wird, zu verstehen und hinter allem herzukommen.





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