Mittwoch, 17. Januar 2018

Hallo Leben, hörst du mich? (Rezension)

Ein Buch, das berührt und die Augen öffnet.

  • Einzelband
    - Hardcover, kindle
    - 14,99 Euro, 11,99 Euro
    - Verlag: cbt
    - Originalausgabe: SEE YOU IN THE COSMOS, CARL SAGAN! bei Dial Books 2017
    deutsch: 6. März 2017
    Seiten: 384
Worum geht es in "Hallo Leben, hörst du mich?"
Was würdest du tun, wenn du allein mit deiner Mom lebst, die manchmal ihre “ruhigen Tage” hat, und du planst, deinen iPod mit einer selbstgebauten Rakete ins All zu schießen, um den Außerirdischen das menschliche Leben auf der Erde zu erklären?
Ganz einfach: Der 11-jährige Alex wagt gemeinsam mit seinem Hund Carl Sagan die große Reise quer durchs Land zu einer Convention von Raketen-Nerds. Dabei lernt er nicht nur die unterschiedlichsten Menschen kennen, sondern erfährt auch eine Menge über Freundschaft, Familie, Liebe und all die anderen Dinge, die das Leben als Mensch so lustig, traurig, wunderschön und überraschend machen. Und zum Schluss ist Alex´ Welt um viele kostbare Freundschaften und sogar eine Schwester reicher.
Fazit:
Beginne ich einmal mit dem Cover: es ist traumhaft schön. Das Blau passt super zu den schattenhaften Figuren im Vordergrund. Selten findet man ein Buch, dessen Cover mehr zum Inhalt sagt, als der Titel selbst. Der Titel selbst verrät eine wunderschön geschriebene Geschichte, die in "Tonaufnahmen" dargestellt wird, denn unser Protagonist, der elfjährige Alex, hat einen Wunsch: er möchte seine Rakete "Voyager 3" in den Weltraum schicken, aber nicht ohne das goldene iPad, das er an die selbst gebaute Rakete bindet. Falls die Rakete auf außerirdisches Leben trifft, sollen sich die da lebenden Wesen die Aufnahmen anhören können und sich ein Bild über das Leben auf der Erde machen können. Außerdem dienen die "neuen Aufnahmen" immer als Einteilung als ein Kapiteln, was wirklich eine schöne Idee ist. 

Der Schreibstil von Jack Cheng ist wunderbar flüssig, man kann trotz der nicht üblichen Erzählperspektive super in das Buch hineinkommen und kann es auch nach längerem "Nicht-Lesen" wieder gut aufnehmen. 
Direkt zu Beginn bemerkt der Leser einen Protagonisten, der schon viel zu weit für sein Alter ist. Seine Mutter ist krank; der kleine Alex muss also kochen und muss auch für mehrere Tage vorsorgen, da er sich auf die Reise zum SHARF macht (was das ist, erfahren Sie besser selbst), und seine Mutter so etwas zu Essen hat. Allein dieser Aspekt gibt einen zu Gedenken. Das Buch umfasst noch viel mehr nachdenkliche Fakten, die den ein oder anderen auf eine emotionale Reise bringen. Denn zugleich muss er sich auch noch um seinen Hund Carl Sagan kümmern (sein Namensvetter Carl Sagan ist Alex´Vorbild). Im Laufe seiner Reise quer durch das Land erfährt Alex viele neue Freundschaften, Beziehungen und versteht sich super mit seinen Mitmenschen. Vor allem liebgewonnen habe ich Zed, der zwar nicht spricht, aber auf eine Art und Weise immer für den kleinen Alex da ist. 
Der unkomplizierte Schreibstil macht es auch jüngeren Lesern (ab 12 Jahren) möglich, das Buch zu verstehen.  

1 Kommentar:

  1. Hallo!

    Oh das klingt ja gar nicht so schlecht. Das Buch hatte ich gar nicht auf dem Schirm, aber jetzt bin ich auf jeden Fall neugierig geworden. :)

    Liebste Grüße
    Nina von BookBlossom

    AntwortenLöschen

"Keiner weiß von uns" - Jana von Bergner (Rezension)

Am Ende bleibt nur eine Frage: ist Liebe stärker als Angst? - 2. Teil einer Trilogie - Taschenbuch, kindle - 10,99 Euro, 3,99 Euro - ...