Mittwoch, 20. Juni 2018

"Save me" Mona Kasten (Rezension)

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten - und doch sind sie für einander bestimmt.


1. Teil einer Trilogie
- Taschenbuch, kindle
- 12,90 Euro, 9,99 Euro
- Verlag: LYX
- Originalausgabe: 23.02.2018
- Seiten: 416

Worum geht es?
Geld, Glamour, Luxus, Macht ― all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß ― etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James ― und ihr Herz ― schon bald keine andere Wahl …

Cover:
Das Cover ist wirklich zum Verlieben. Es ist schlicht und doch fesselt es die Blicke und ist ein wahrer Blickfang! Und was ich am schönsten finde, ist, dass es irgendwie eine neue Idee ist, auf die die Coverdesigner gekommen sind. Für mich war es auf den ersten Blick erst Sand, dann goldener Glitzer und ich kann mich heute immer noch nicht ganz entscheiden. Auf jeden Fall finde ich es wunderschön und es ist ein gelungenes Cover - sowohl auf den Inhalt bezogen als auch auf das Cover selbst. 

Storyline / Plot:
Dem Plot fehlt es auf jeden Fall nicht an Spannung - aber auch andere fesselnde Momente sind eingebaut. 
Zu Beginn begegnet uns Ruby Bell - eine junge Frau, die mehr als hart gearbeitet hat, um soweit zu kommen: die jeden Tag, jede Stunde akribisch plant und lernt. Denn nur so konnte sie überhaupt am Maxton Hall College aufgenommen werden und einem Traum näher sein. Ich habe mich in ihr wiedererkannt. Dieses Mädchen, was sich komplett an Listen orientiert und sich keine Auszeit nimmt - das hat mich ab der ersten Seite an komplett an das Buch gefesselt. 
Und wie es nicht anders kommt, läuft ihr Plan, sich zurückzuhalten und das "unsichtbare" Mädchen zu spielen, anders ab, als ihr lieb ist. Als sie James das erste Mal begegnet, bekommt sie ein gefährliches Geheimnis mit; und wird nun von James bestochen, dieses Geheimnis auf gar keinen Fall zu verraten, denn das könnte ihm und seiner Familie einen legendäre Ruf kosten. Aber wie es so ist; Ruby kann dem vielen Geld widerstehen und zeigt ihm wortwörtlich den Stinkefinger. Und damit hat James natürlich erstmal nicht gerechnet, denn er kennt es nicht, dass es Menschen gibt, die nicht auf Geld abfahren. Und wie es dann so kommt, wollen sich James und Ruby aus dem Weg gehen - doch das klappt nicht so gut. Schnell baut sich eine interessante Beziehung auf, die die Seiten des Buches nur so fliegen lassen und die Spannung stark ankurbeln. Ein paar witzige Momente sind jedoch auch dabei, aber auch dramatische, zum Beispiel gab es eine Stelle, wo Ruby James Eltern kennenlernt und ihre kompletten Vorurteile fallen lässt, und endlich James zu verstehen beginnt. Das waren für mich als Leserin sehr wichtige Momente, denn so bekam das Buch Farbe und es wurde nie langweilig. 

Charaktere:
Ruby Bell ist eine junge Frau aus einer ärmeren Familie und ist perfektionistisch überaus geplant und leistungsorientiert. Sie hat nicht wirklich oft ein Blatt vor dem Mund, sondern ist mutig und weiß auch ihre Meinung zu sagen. Ruby ist jemand besonderes, weil sie in vielen Stellen ein paar Seiten von mir widerspiegelt, was ich sehr interessant und Ruby an sich sehr lebensecht und authentisch auch in ihren Handlungen wirken lässt. 
James Beaufort - Entschuldigung für diesen Ausdruck - war für mich zu Beginn das völlige Arschloch. Egoistisch, egozentrisch, zynisch und beleidigend. Doch nach und nach wurde er immer netter und sympathischer und man hat begonnen, ihn zu mögen. Ruby hat eine wahnsinnig bemerkenswerte Art an sich, dass sie es schafft, hinter James Mauern zu sehen. Das hat mir sehr gut gefallen.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Mona Kasten ist wie immer ohne Worte. Flüssig verkettete Sätze unterbrechen den Lesefluss nicht und sind so angelegt, dass man immer weiter lesen will. Allgemein hat Mona Kasten eine unglaubliche fesselnde Art und Weise, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will.

Fazit:
Absolut empfehlenswert und auf jeden Fall ein Highlight von 2018!

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