Sonntag, 24. September 2017

Rezension zu Amani - Verräterin des Thrones

"Ein neues Morgenrot. Eine neue Wüste."

AMANI VERRÄTERIN DES THRONES - ALWYM HAMILTON


ALLGEMEINES:
- 2. Teil der Amani-Trilogie
- Hardcover, kindle
- 16,99 Euro (D), 13,99 Euro
- Verlag: cbt-Verlag
- Originalausgabe: erschien 2016 unter den Titel TRAITOR TO THE THRONE bei Vikings, an Imprint of Penguin Random House, New York
-  deutsch: 11. September 2017
- Seiten: 541
Erster Satz: "Im Wüstenkönigreich von Miraji lebte einmal ein junger Prinz, der den Thron seines Vaters besteigen wollte."

WORUM GEHTS?

Seit fast einem Jahr kämpft Amani für den Rebellenprinzen, als sie aufs Schlimmste verraten und an den Sultan ausgeliefert wird – ihren Todfeind. Ihrer Djinni-Kräfte beraubt und getrennt von ihrer großen Liebe heißt es für das Wüstenmädchen überleben um jeden Preis. Denn der Sultanspalast ist eine wahre Schlangengrube, in dem Intrigen und mysteriöse Todesfälle an der Tagesordnung sind. Amani riskiert ihr Leben, indem sie als Spionin den Rebellen Botschaften zukommen lässt. Doch je mehr Zeit sie in Gesellschaft des berüchtigten Sultans verbringt, desto öfter kommen Amani Zweifel: Steht sie wirklich auf der richtigen Seite?

MEINE MEINUNG:

Ich muss ganz zu Beginn sagen, dass ich den zweiten Teil nicht so gut fand, wie den ersten. Ich habe beinahe direkt hintereinander gelesen, muss trotzdem zugeben, dass mir der erste immer noch besser gefällt. Dieses Mal war ich erstaunt über die Dicke des Buches und habe mir gewünscht, dass es noch besser werden würde.
Die Geschichte knüpft nicht direkt an das Ende des ersten Teiles an; es liegen ungefähr sechs Monate dazwischen, was ich einerseits sehr schade fand, aber andererseits sehr gut, denn so ging es im zweiten Teil gleich los.
Der Anfang war irgendwie verwirrend, weil so viel auf einmal passierte und Amani sich plötzlich im Palast des Sultans befand. Der Anfang konnte mich wieder richtig fesseln, dann wurde die Spannungskurve allerdings ein bisschen niedriger und es wurde zeitweise ein bisschen langweilig und es zog sich auch.
Ich habe vor allem Jin vermisst, jedoch gab es auch einige Treffen älterer Figuren und damit verbundene Konflikte, sodass es wieder spannend wurde und einen innerlich an das Geschehen fesselte.
Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass das ganze Buch lang kein wirklicher Höhepunkt erreicht wurde; immer wieder gab es zwischendurch spannende, auch schockierende Momente, aber nie "das Gelbe vom Ei".
Das Finale war dann wiederum echt gut aufgearbeitet, und es wurden Leute hingerichtet, die in anderen Bücher wenn noch gerettet werden könnten- endlich mal ein Buch, wo es die Protagonistin nicht schafft, in letzter Sekunde jemanden zu retten! Das hat mir am Buch sehr gut gefallen.

Auch gab es unter den Figuren einige Konflikte, die dem ganzen Geschehen Farbe gaben und es nicht langweilig werden ließen. Die Handlungen, Denkweise und auch die Gespräche konnte ich immer gut nachvollziehen und niemand handelte "Out of Character" - also, niemand machte etwas, was überhaupt nicht zu ihm passte und völlig paradox erschien.

Der Schreibstil von Alwyn Hamilton war sehr angenehm; die Sätze flüssig verkettet und auch haben mir diese Zwischenkapitel sehr gut gefallen, wo einmal ein paar Legenden und Geschichten erzählt wurden. Das hat mich noch viel tiefer in die Welt von Amani eintauchen lassen.

Ein paar gelungene Stellen:

"Im Grunde brauchte ich keine Waffe. Mir stand die ganze Wüste zur Verfügung." S. 53

"Die Wahrheit fiel in die Dunkelheit wie ein Gebet." S. 138

BEWERTUNG: 💙💙💙💙/💙💙💙💙💙

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!



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