Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezension zu Eis wie Feuer

"Sie ist pure Magie..."

EIS WIE FEUER - Sara Raasch


ALLGEMEINES:

- 2 Teil einer Trilogie
- Taschenbuch, kindle
- 14,99 Euro (D), 15,50 (A), 11,99 Euro
- Verlag: cbt Verlag
- Originalausgabe: erschien 201% unter dem Titel ICE LIKE FIRE bei Balzer + Bray, an imprint of HarperCollins Publishers, New York
-  deutsch: 9. Januar 2017
- Seiten: 549
Erster Satz: "Fünf Feinde."

WORUM GEHTS`?


Drei Monate sind seit der großen Schlacht zwischen dem Königreich Winter und Frühling vergangen, bei der König Angra in die Flucht geschlagen wurde. Thronerbin von Winter, Meira, will vor allem eines: Frieden und Sicherheit für ihr Volk. Doch als die verloren geglaubte Quelle der Magie in den Minen der Winterianer gefunden wird, stellt dies das gesamte Machtgefüge in Frage: Prinz Theron brennt darauf, die Magie als Waffe gegen die Feinde von Winter einzusetzen. Meira jedoch fürchtet die Kräfte, die sie damit entfesseln könnte …

MEINE MEINUNG:

Der erste Teil lag schon eine Weile zurück, wo ich ihn gelesen hatte; aber zurückblickend lässt sich festhalten: der zweite Teil war in Längen besser! Von Beginn an wurde es gleich spannend, zwar haben sich wieder ein paar viele Stellen gezogen, aber der innere Sog, das Meira die drei Schlüssel für den Magieschlund findet, ist stehengeblieben.
Während sie durch die Königreiche reist- zwei Rhythmus-Königreiche und einem Jahreszeiten-Königreich- erfährt sie Dinge über sich selbst neu- entdeckt die Charaktere und Menschen in ihrer Umgebung und betrachtet die Dinge allgemein aus einer anderen Perspektive- die Perspektive einer Königin. Denn das ist Meira nämlich jetzt- und als Winters Königin und gleichzeitig auch Magsignie hat sie eine Menge Verantwortung und eine schwere Last zu tragen- doch Sara Raasch schafft es, dass das realistisch zur Geltung kommt, ohne dass Meira nur jammert und unter dem Gewicht versinkt.
Gleichzeitig hat Meira auch mit Theron und Mather zu kämpfen. Mather, der ehemalige König von Winter ist verbittert und sucht sich eine Lösung bei den Kindern des Taus und unterrichtet sie in Schwertkampf. Durch die Perspektivenwechsel blieb das Buch unterhaltsam und interessant, auch wenn es gerade mal nicht so spannend war.
Schließlich kam es auch zum finalen Showdown- ein gewaltiger Plottwist und einige unangenehme Überraschungen.

Sara Raasch schrieb wieder sehr authentisch und nachvollziehbar. Man konnte die Handlungen und Denkweise der Charaktere verstehen und war wie immer voll im Geschehen dabei.

Und allein dieses Cover verdient fünf Sterne...

"Niemand sollte irgendeinen Herrscher um Erlaubnis bitte müssen, so bleiben zu dürfen, wie er ist, bloß um dann festzustellen, dass seine Bitte ignoriert wird." S. 341
BEWERTUNG: 💙💙💙💙💙/💙💙💙💙💙

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