Mittwoch, 11. Oktober 2017

Rezension zu Kiss me in Paris

Das echte Paris. Das möchte Jean-Luc Serena zeigen.

KISS ME IN PARIS - Catherine Rider



ALLGEMEINES

- 2.Teil einer Trilogie (?)
- Taschenbuch, kindle
- 12,99 Euro (D), 9,99 Euro
- Verlag: Cbt
- Originalausgabe: erschien 2017 unter dem Titel KISS ME IN PARIS bei working Partners ltd
-  deutsch: 2. Oktober 2017
- Seiten: 252
Erster Satz: "So muss es sich anfühlen, wenn man tot ist!"

WORUM GEHTS?

New Yorkerin Serena Fuentes hatte es sich alles so schön vorgestellt: Paris, die Stadt der Liebe, 21. Dezember, auf den Spuren der Hochzeitsreise ihrer Eltern, gemeinsam mit der Schwester – Romantik pur! Doch die Schwester düst mit ihrer neuesten Flamme nach Madrid ab, während Serena bei einem komplett Fremden unterkommen muss. Quelle horreur! Jean-Luc Thayer ist nur mäßig begeistert von der Aussicht, eine amerikanische Touristin babysitten zu müssen. Umso irritierter ist er, als Serena ihn auf eine von A bis Z durchgeplante Tour durch die Stadt mitzerrt. Jean-Luc improvisiert lieber, vorzugsweise mit der Kamera. Aber irgendwann auf dem langen Spaziergang durch Paris merken Serena und Jean-Luc, dass Gegensätze sich anziehen …

MEINE MEINUNG:

Der erste Teil konnte mich nicht überzeugen- und der zweite konnte es auch nicht ganz. Ich habe ihm wirklich eine Chance gegeben, ich habe es wirklich versucht, aber ich habe mich durchgequält. Serena war mir ein bisschen zu hysterisch, zu nervig und sehr lebhaft, obwohl das immer noch nicht der passende Begriff dafür ist. Oft hat sie vieles sehr dramatisch dargestellt und Jean-Luc gleich für alles verantwortlich gemacht: kurz gesagt: ich kam mit der Protagonisten überhaupt nicht zurecht. Jean-Luc im Gegenzug konnte sympathisieren, mich aber auch nicht ganz überzeugen. Er dachte immer, wenn Serena etwas zu "heftig" gemacht hat, zu temperamentvoll gewesen ist, dass er schuld sei und er hat sich dafür auch gleich wieder entschuldigt. Überzeugen konnten mich die Charaktere wieder nicht... allerdings war die Story an sich ganz okay, auch wenn es nur um die Tour durch Paris ging, die Serena unbedingt in einem Scrapbook für ihre Mutter festhalten wollte. Jean-Luc wollte die ganze Zeit Fotos machen, Serena erleben lassen, wie Paris wirklich ist, Serena allerdings wollte schlicht und einfach die Sehenswürdigkeiten abhaken... und trotzdem sind die beiden sich näher kommen, obwohl es am Anfang wirklich schwer nachzuvollziehen war, dass die beiden überhaupt zusammen durch Paris ziehen, da sie dem Leser wirklich sehr abgeneigt rüberkommen... Mehr realistisch war dann aber wirklich das Näherkommen der beiden, was die Story noch einmal ein bisschen mehr aufpeppte.
Der Schreibstil der beiden Autoren, die hinter dem Pseudonym Catherine Rider stecken, schreiben wirklich angenehm, die Sätze sind flüssig verkettet und auch die Wortwahl blieb abwechslungsreich und authentisch.

BEWERTUNG:

💙💙/💙💙💙💙💙



Kommentare:

  1. Huhu, Celina

    bin gerade auf deinen schönen Blog gestoßen und bleibe sehr gerne als Leserin da! Ich komme ab jetzt öfter mal hier vorbei:D
    Vielleicht magst du mich ja auch mal besuchen, ich würde mich sehr darüber freuen!

    LG und einen schönen Abend,
    Claudia :)
    www.claudiasbuecherhoehle.blogspot.de

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  2. Hallo Celina,

    einen tollen Blog hast du, schön ist es hier. Deine Rezensionen sind wirklich toll und hilfreich und die Bilder dazu sind echt klasse. Du steckt hier wirklich viel Herzblut rein <3


    Liebe Grüße von Liam aka
    Mr.Exlibris

    Mr.Exlibris

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